H2format -- by Harald Bgeholz / c't Magazin fr Computertechnik
Version 1.6, Copyright (C) 2003 Heise Zeitschriften Verlag GmbH & Co. KG
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ACHTUNG: Das Programm H2format ist ein kostenloses Zusatzangebot zum
Artikel "Groformat" in c't 2/03, S. 170ff. TROTZ SORGFLTIGER TESTS
KANN DER HEISE-VERLAG KEINE HAFTUNG FR DAS KORREKTE FUNKTIONIEREN
DIESER SOFTWARE BERNEHMEN. DAS FORMATIEREN EINER FESTPLATTE IST EIN
VORGANG, DER NATURGEMSS MIT DATENVERLUSTEN EINHERGEHT -- BENUTZUNG
AUF EIGENE GEFAHR.
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H2format ist ein Programm fr die Kommandozeile von Windows 2000 und
XP. Es formatiert eine unformatierte Partition mit dem
FAT32-Dateisystem, wobei sich die Clustergre auf Wunsch manuell
einstellen lsst.

Aus Sicherheitsgrnden formatiert H2format nur unformatierte
Partitionen (genauer: solche, bei denen die letzten Bytes des
Bootsektors nicht 55 AA lauten). Solche lassen sich in der
Datentrgerverwaltung leicht anlegen, indem man auf der Seite mit der
Nachfrage nach dem gewnschten Dateisystem "Partition nicht
formatieren" whlt.

Beim Anlegen der Partition mssen Sie einen Laufwerksbuchstaben
vergeben und sich diesen merken, beispielsweise "X:". Zum Formatieren
geben Sie auf der Kommandozeile dann einfach

H2format X:

ein. H2format legt die Clustergre normalerweise automatisch fest
(bei Platten ber 32 GByte auf 32 KByte = 64 Sektoren pro Cluster).
Sie knnen die gewnschte Anzahl der Sektoren pro Cluster als zweites
Argument auf der Kommandozeile angeben, zulssige Werte sind 1, 2, 4,
8, 16, 32 oder 64 Sektoren. Beispielsweise formatiert der Befehl

H2format X: 32

das angegebene Laufwerk mit 32 Sektoren pro Cluster, also einer
Clustergre von 16 KByte.

VORSICHT: Zu kleine Clustergren fhren zu einer groen Anzahl von
Clustern und damit einer greren FAT. Wenn man das bei groen Platten
bertreibt, kann das allerlei Nebenwirkungen haben, von teilweise
nicht funktionierenden (Scandisk unter Windows XP) bis hin zu
abstrzenden Betriebssystemen (Mac OS X).

Die Formatierung durch H2format ist grundstzlich eine
"Schnellformatierung", d.h. es werden nur Bootsektor(en), FATs und
Root Directory geschrieben. Eine Oberflchenanalyse findet nicht
statt, da man bei heutigen Platten davon ausgehen kann, dass diese
durch ihr integriertes Defekt-Management vollstndig fehlerfrei
erscheinen. Sollten Sie trotzdem Zeit und Lust haben, eine
vollstndige Oberflchenanalyse durchzufhren, so knnen Sie dies nach
der Formatierung mit Scandisk erledigen.



Fragen und Anregungen zu H2format richten Sie bitte in deutscher oder
englischer Sprache per E-Mail an hwb@heise.de (Harald Bgeholz).


Bekannte Einschrnkungen
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*  H2format untersttzt nur Medien mit 512 Byte pro Sektor. Mit
   anderen Sektorgren wurde es nicht einmal getestet, keine Ahnung,
   was passiert, wenn man es probiert. Ich rate vom Versuch ab.

*  H2format bentigt einen Laufwerksbuchstaben; Partitionen, die ber
   einen Mount Point ins NTFS eingebunden sind, untersttzt es nicht.

*  H2format formatiert nur Partitionen mit ungltigem Bootsektor.
   Nein, es gibt tatschlich keine Geheimoption, um dies zu umgehen.
   Wer das partout will, muss halt mit einem Diskeditor die letzten
   beiden Bytes des Bootsektors lschen.

*  H2format wurde bisher nur mit FireWire-Platten bis 200 GByte und
   hauptschlich unter Windows XP getestet, sollte aber auch mit
   greren Platten sowie mit USB- oder fest eingebauten Laufwerken
   sowie unter Windows 2000 funktionieren.

